Pferd, das auf einer Frühlingswiese steigt

Tierärztliche Praxis für Pferde

„make horses
smile again“

Ganzheitliche Pferdemedizin mit den Schwerpunkten Osteopathie, Homöopathie und Akupunktur – persönlich und individuell betreut von Dr. med. vet. Daniela Camphausen.

Dr. med. vet. Daniela Camphausen mit ihrem Pferd auf der Weide
seit 2006 eigene Praxis

Über mich

Ich kümmere mich persönlich um Ihren großen Vierbeiner

Nach dem Tiermedizin-Studium in Gießen und Jahren in verschiedenen Praxen und Kliniken habe ich mich früh den sanften Verfahren zugewandt – zuerst der Homöopathie, später der Osteopathie und der TCM-Akupunktur. 2006 habe ich meine eigene Praxis gegründet, seit 2015 gilt sie ausschließlich den Pferden.

Im Vordergrund steht für mich die ganzheitliche Behandlung: Eine Erkrankung betrachte ich nie für sich allein, sondern das Pferd in seiner Gesamtheit – körperlich wie seelisch. Die drei Verfahren ergänzen sich dabei ideal, sodass Heilung und Beschwerdefreiheit schneller eintreten.

  • Zusatzbezeichnung Homöopathie (Tierärztekammer)
  • Zusatzbezeichnung Akupunktur (Tierärztekammer)
  • DIPO-Pferdeosteotherapeutin mit FN-Anerkennung
  • Dozentin für Pferdegesundheit an der Kölner Pferdeakademie

Regelmäßige Fortbildungen Ohrakupunktur · Pferdeosteopathie (DIPO) · Homöopathie (Aude Sapere) · TCM-Akupunktur (ATF) · TCM-Kräuterheilkunde · Mitglied der Akademie für tierärztliche Fortbildung

Werdegang

  1. 1996 Fortbildung in Homöopathie
  2. 2003 Fortbildung in Osteopathie
  3. 2006 Eigene Praxis · TCM-Akupunktur
  4. 2015 Spezialisierung auf Pferde
  5. 2020 Dozentin, Kölner Pferdeakademie

Behandlungsgrundsatz

Osteopathie, Akupunktur und Homöopathie sind Regulationstherapien

Sie wirken mit der Selbstheilung des Pferdes – solange Körper und Seele noch regulierfähig sind.

Ein schief gebrochener Knochen zum Beispiel kann sich nicht selbst richten – er muss erst von außen gerichtet werden, damit die Heilung von innen erfolgen kann.

Eine Erkrankung bleibt selten lokal: Durch Schonhaltung entstehen Folgebeschwerden, die mit der Zeit die eigentliche Ursache überdecken. Deshalb betrachte ich immer das ganze Pferd – körperlich wie seelisch.

Und wo keine Heilung möglich ist – etwa bei einer Arthrose – lassen sich die Folgen dennoch deutlich mildern: weniger Fehlbelastung, weniger Schmerz, mehr Beweglichkeit.

Dr. med. vet. Daniela Camphausen

Behandlungen

Was ich für Ihr Pferd tun kann

Die drei Schwerpunkte Osteopathie, Homöopathie und Akupunktur ergänzen sich ideal und werden bei Bedarf um Diagnostik im hauseigenen Labor erweitert. Durch die alternativen Behandlungsformen lassen sich schulmedizinische Medikamente wie Antibiotika oft vermeiden.

Osteopathie Schwerpunkt

Mit den Händen ertastete Bewegungseinschränkungen lösen – damit der Körper zu seiner normalen Funktion zurückfindet.

Homöopathie Schwerpunkt

Similia similibus curentur – Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Klassisch bei chronischen, organotrop bei akuten Beschwerden.

Akupunktur Schwerpunkt

Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Den Qi-Fluss harmonisieren und dem Körper zurück ins Gleichgewicht helfen.

Ohrakupunktur

Eine Sonderform der Akupunktur: Alle Organe sind am Ohr repräsentiert – wirksam vor allem bei Schmerzen und Allergien.

Kinesiologisches Taping

Elastische Tapes unterstützen Muskeln, Sehnen und Lymphabfluss – das Pferd kann in der Regel normal bewegt werden.

Stutengynäkologie

Von Februar bis Juli: Beurteilung von Gebärmutter und Eierstöcken, Bestimmung des idealen Deckzeitpunkts, frühe Trächtigkeitsuntersuchung.

Ultraschalluntersuchung

Sehnen, Muskeln und Baucheingeweide im Blick – etwa zur Bestimmung des Schweregrads einer Verletzung und der Rekonvaleszenzzeit.

Kotuntersuchung & selektive Entwurmung

Zeitgemäße Entwurmung auf Basis diagnostischer Kotproben – gezielt statt pauschal, um Resistenzen vorzubeugen.

Hauseigenes Labor

Differentialblutbilder, Hautabklatsch- und Pilzpräparate, Leukozytenzählung, Harn- und Kotuntersuchungen – im eigenen Haus.

Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die im 19. Jahrhundert vom Arzt Andrew Taylor Still entwickelt wurde. Sie versteht den Körper als Einheit und vertraut auf seine eigene Regulations- und Heilungsfähigkeit.

Die Ursache einer osteopathisch behandelbaren Erkrankung liegt meist in einer mangelnden Beweglichkeit – in einem Bein, im Hals, im Rücken, im Kopf oder in der Atmung. Diese Einschränkung, in der Osteopathie „Läsion“ genannt, geht auf Schmerz oder eine mechanische Blockade zurück. Die Behandlung verhilft dem Körper zurück zu seiner normalen Beweglichkeit und damit zu seiner normalen Funktion.

Behandelt wird mit den Händen: an Gelenken, Muskeln und den Faszien, die Nerven und Blutbahnen umhüllen. Über die Nervenverbindungen lassen sich auch tiefer liegende Organe wie Magen, Darm oder Lunge erreichen.

Die vier Grundsätze nach A. T. Still

  • Struktur und Funktion bedingen einander – eine eingeschränkte Funktion wirkt sich auf alle Strukturen aus.
  • Die „arterielle Regel“: eine gute Flüssigkeitsversorgung ist Grundbedingung für gesunde Organe und Zellen.
  • Der Körper ist mehr als die Summe seiner Teile – besondere Bedeutung haben die Faszien.
  • Der Körper trägt die Kraft zur Selbstheilung in sich.

Homöopathie

Die Homöopathie wurde von dem deutschen Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755–1843) entwickelt. Ihr Grundsatz: Eine Arznei, die bei einem Gesunden bestimmte Symptome hervorrufen kann, vermag ebendiese Symptome bei einem Kranken zu heilen.

Die Arznei wirkt umso tiefer, je stärker sie verdünnt und verschüttelt wird (Potenzierung). Ursprünglich für den Menschen entwickelt, hat sich die Homöopathie auch beim Tier bewährt.

Klassische Homöopathie

Bei chronischen und wiederkehrenden Erkrankungen sowie Verhaltensproblemen. Grundlage ist eine ausführliche Anamnese, die Krankheitsvorgeschichte, Wesen und Charakter des Pferdes erfasst – zum Beispiel bei rezidivierender Kolik, Sommerekzem, Hufrehe, chronischem Husten, Allergien, Turnier- oder Verladeangst.

Organotrop angewandte Homöopathie

Bei akuten Erkrankungen wie Verletzungen, Fieber oder Schmerzen. Die Symptome werden genau hinterfragt – für jede Art von Schmerz (brennend, stechend, schießend) gibt es ein anderes Mittel. Auch bei akutem Husten, Herz-/Kreislaufproblemen, Arthrose, Hufrehe, schlecht heilenden Wunden oder Griffelbeinfrakturen.

Akupunktur

Die Akupunktur ist Teil der rund 5.000 Jahre alten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Gesundheit bedeutet nach diesem Verständnis, dass sich der Körper in seinem energetischen Gleichgewicht befindet und das Qi ungehindert fließen kann.

Mögliche Ursachen einer Störung sind Traumata, Bewegungsmangel oder Überbelastung, Fütterungsfehler, äußere Faktoren wie Wind, Kälte oder Nässe sowie emotionale Belastungen. Mit Hilfe der TCM lassen sich Störungen im Qi-Fluss oft schon erkennen, bevor sich eine Erkrankung körperlich zeigt.

Anwendungsgebiete

  • Entzündungen und Schmerzen der Gelenke, Bandscheiben- und Rückenbeschwerden, Spondylosen
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Erkrankungen des Verdauungs- und Harntrakts
  • Altersbeschwerden
  • Verhaltensprobleme wie Nervosität und Ängstlichkeit
  • kürzere Rekonvaleszenz nach chirurgischen Eingriffen

Behandelt wird mit feinen Nadeln, bei Bedarf auch mit Laser und Akupressur. Die Nadeln verbleiben 15 bis 30 Minuten; eine Sitzung dauert mit Diagnose rund 45 Minuten.

Ohrakupunktur

Der französische Arzt Paul Nogier entdeckte in den 1950er-Jahren, dass alle Organe des Körpers am Ohr repräsentiert sind. Die Ohrakupunktur lässt sich sowohl therapeutisch als auch diagnostisch einsetzen. Die meisten Tiere lassen die Behandlung – und sogar eine Dauernadel – gut über sich ergehen.

Besonders geeignet bei

  • Schmerzen und Allergien
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates: Arthrosen, Bandscheiben- und Rückenbeschwerden
  • Erkrankungen des Harn- und Verdauungstrakts
  • Altersbeschwerden – zur Verbesserung der Lebensqualität
  • Begleitung nach Operationen: schnellere Rekonvaleszenz, weniger Schmerzmittel

Kinesiologisches Taping

Zahlreiche Beschwerden lassen sich hervorragend mit Taping behandeln: Muskel- und Sehnenzerrungen ebenso wie Ödeme und Hämatome, bei denen der Abtransport von Flüssigkeit im Gewebe gefördert wird.

Mit den Tapes können die Pferde wie gewohnt bewegt werden – es sei denn, die Erkrankung erfordert ohnehin eine Ruhepause.

Stutengynäkologie

In den Monaten Februar bis Juli liegt ein zusätzlicher Schwerpunkt auf der Stutengynäkologie. Mit dem Ultraschallgerät lassen sich Gebärmutter und Eierstöcke gut beurteilen und der ideale Deckzeitpunkt bestimmen.

Eine Untersuchung auf Trächtigkeit ist bereits 18 Tage nach der Bedeckung mittels Ultraschall möglich.

Ultraschalluntersuchung

Seit 2019 gehört die Ultraschalluntersuchung zum Angebot der Praxis. Untersucht werden Sehnen und Muskeln ebenso wie Baucheingeweide und die Stutengynäkologie.

Bei Sehnen- und Muskelverletzungen hilft der Ultraschall, den Schweregrad und damit die Rekonvaleszenzzeit zu bestimmen. Regelmäßige Kontrollen verhindern einen zu frühen Trainingsbeginn.

Kotuntersuchung & selektive Entwurmung

Gegen viele Entwurmungsmittel bestehen zunehmend Resistenzen – ähnlich wie bei Antibiotika. Führende Parasitologen empfehlen deshalb die selektive Entwurmung: ein fortlaufendes Monitoring über diagnostische Kotproben.

Das Verfahren

  • 1. Jahr (Übersichtsjahr): bis zu vier Kotproben je Pferd – idealerweise im Januar, April, Juli und Oktober.
  • Ab dem 2. Jahr: zwei Kotproben je Pferd, idealerweise im April und Oktober.
  • Entwurmt wird erst ab mehr als 200 Eiern pro Gramm Kot.
  • Kontroll-Kotprobe 14 Tage nach jeder Entwurmung – sie zeigt eine mögliche Resistenzbildung an.

Probenentnahme

Von drei verschiedenen frischen Kothaufen je einen Pferdeapfel aus der Mitte entnehmen (ohne Kontakt zu Boden oder Einstreu), zusammen in zwei stabile Gefrierbeutel geben und in einem gepolsterten Umschlag einsenden. Auswertbar sind nur Proben, die bis Mittwoch eingehen. Anschließend folgt ein Zertifikat per E-Mail, auf Wunsch mit passender Wurmkur.

Hauseigenes Labor

Im hauseigenen Labor werden Differentialblutbilder, Hautabklatschpräparate (inklusive Pilznährböden), Leukozytenzählungen, Harn- und Kotuntersuchungen erstellt und ausgewertet.

Die Kotuntersuchung erfolgt sowohl im McMaster-Verfahren (selektive Entwurmung) als auch im Flotationsverfahren.

Praxis & Stall

Ein eigener Stall für längere Therapien

Direkt an der Praxis in Neustadt (Wied) gibt es einen eigenen Stall mit Auslauf für zwei bis vier Pferde – für Tiere, die über einen längeren Zeitraum tägliche Behandlungen brauchen, etwa in der Rehabilitation oder nach einer Operation.

So lässt sich die Therapie Tag für Tag begleiten und anpassen, ohne dass das Pferd jeden Tag transportiert werden muss.

  • Platz für zwei bis vier Pferde
  • Täglicher Auslauf
  • Therapie wird täglich angepasst
Aufenthalt anfragen
Pferd auf der Weide am Stall der Praxis

Kontakt

Ich freue mich auf Ihre Anfrage

Für Terminvereinbarungen und Fragen erreichen Sie mich am besten telefonisch. Hausbesuche im Landkreis Neuwied und Umgebung nach Absprache.

+49 177 2872013

Montag bis Freitag von 08:00 bis 19:00 Uhr

Pferd mit Halfter
Adresse
Tierarztpraxis Dr. med. vet. Daniela Camphausen
Niederetscheid 1
53577 Neustadt (Wied)